Lernwelten 2017

07.-09. September 2017, Technische Hochschule Deggendorf

 

Forschendes Lernen in gesundheitsbezogenen Schulen und Hochschulen:
Bedeutungen, Bewährungen und Trennlinien.

 


Forschendes Lernen hat mindestens zwei Dimensionen. Zum einen ist es eine Art des Lernens, zum anderen geht es um das Erlernen von Forschung. Forschendes Lernen ist in der hochschulischen Bildung eine Selbstverständlichkeit, die Grundideen können aber auch in der Berufsbildung verfolgt werden. Forschendes Lernen ist gekennzeichnet durch eine relative Selbsttätigkeit der Lernenden. Lernende können methodisch geleitet interessierende und beantwortbare (Forschungs-) Fragen aufgreifen und diesen nachgehen. Sie lernen dabei, ein geeignetes Design zur Beantwortung der Fragen zu entwerfen, den bisherigen Stand des relevanten Wissen zu erfassen, ggf. selbst eine begrenzte Untersuchung durchzuführen, Ergebnisse darzustellen und auszuwerten und letztlich ihre gestellte Frage zu beantworten. Wissenschaft und Forschung leben von klugen Fragen und den Suchprozessen! Um wissenschaftliches Wissen generieren zu können, müssen Lernende im Sinne einer evidence based practice zunehmend ihre Handlungen begründen und reflektieren.


Lernen ist dann bedeutend mehr als Wissensanhäufung, es ist ein ergebnisoffener und dynamischer Prozess, bei dem das Erkenntnisinteresse der Lernenden im Mittelpunkt steht.  In der beruflichen Bildung liegt der Schwerpunkt auf dem forschenden Lernen und darin, eine forschende Haltung einzunehmen, die möglichst die Ausbildung überdauernd in der späteren Berufsausübung beibehalten wird. In der hochschulischen Bildung verbinden sich beide genannten Dimensionen: das forschende Lernen mit dem Forschen lernen.
Das Konzept des Forschenden Lernens sollte in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung so umgesetzt werden, dass Lehrpersonen selbst zu Forschenden werden. Sie erwerben entsprechende Kompetenzen, um eigenständig zu methodisch reflektiertem Wissen als Grundlage ihres Unterrichts zu kommen und sie nutzen die Erkenntnisse zur kritischen Bewertung ihres pädagogischen Berufsalltags.


Der 17. Kongress für Pflege- und Gesundheitspädagogik „Lernwelten“ lädt Sie ein, Themen in Vorträgen, Workshops und offenen Veranstaltungsformen zu diskutieren. 

 

Aktuell:

 

Programm erschienen! Programm und Workshopanmeldung   Beitragseinreichung bis 30.5.2017 möglich Best of Bachelor - Best of Master  

 

 

 

 

Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung,

 

Unterschrift

Dr. Andreas Lauterbach, Verlag hpsmedia, Lernwelten 2017!

 

 

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Bisherige Lernwelten-Kongresse

Bisherige Lernwelten-Kongresse

2001: KSFH Freiburg | 2002: BZ Salzburg | 2003: WE`G Aarau | 2004: FH Hannover | 2005: BZ Regensburg | 2006: UNI Dresden | 2007: UNI Bremen | 2008: BZ Augsburg | 2009: ZAG Winterthur | 2010: FH Salzburg | 2011: HS Bochum | 2012: BZ Bern | 2013: FH Krems | 2014: MSB Berlin | 2015: BGS Chur | 2016: KAV Wien


Lernwelten ist der größte deutschsprachige Kongress für Pflege- und Gesundheitspädagogik. An drei Kongresstagen werden neben Vorträgen und Workshops zahlreiche weitere Veranstaltungen angeboten

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